
das finale. schön. 'you got to know yourself' steht ab jetzt zum download bereit. HIER!
mitten drin in der RELEASEWEEK! diesmal: hintergrund und songtext.
nein, da gibt's nichts dran zu rütteln: der prolog zu 'you got to know yourself' ist da und will gelesen werden! wo? HIER!
zuerst ein blick zurück: der oktober war für uns ein fast schon verdächtig guter monat. benommen von den vielen tagen und wochen in unserem kellerstudio wagten wir uns nicht nur mehrfach wieder auf die bühnen, sondern spielten auch noch. als stille zeitzeugen dieser lauten konzerte werden hier in nächster zeit fotos veröffentlicht - und wer eine maus hat, kann sie dann auch anschauen. gleichzeitig brachte uns der herbstbeginn auch einen verdächtig hohen anstieg bei den downloadzahlen unserer songs. dafür euch allen ein RIESEN-DANKE!
mittlerweile durften wir auch wieder die dünne luft der top ten in diversen charts genießen. bzw. genießen sie immer noch. mit dem so nicht-verdienten geld könnten wir uns noch mehr instrumente kaufen und zB in gitarren baden.
RELEASEWEEK! kommende woche kommt 'you got to know yourself' zum download und zur freien verteil-verfügung. ja, immer noch alles gratis. dafür fliegen ein paar songs aus unserer downloadabteilung. ordnung muss sein. einleitend zum neuen song wie gewohnt prolog, hintergrund und songtext in den tagen vor der songveröffentlichung..
außerdem: die bildergalerie wurde überarbeitet!
'and when i speak' ist fertig! ladet, hört und teilt mit anderen. >>> zum download>>>
die 'and when i speak' - releaseweek ist in vollem gange, und genau aus diesem grund folgt heute mit dem hintergrund zum song der zweite teil. der songtext geht heute ebenfalls online, allerdings nicht hier oder hier sondern hier.
part I: der prolog zu 'and when i speak' ist an dieser stelle zu lesen.
ah, die macht der musik. sie zwingt uns zurück auf die bühnen, zurück in den keller, zurück ans mischpult - und das immer wieder. nachdem sich innerhalb der band ein nahezu beängstigender friedenszustand eingependelt hat und wir unseren aufnahmekeller zwar immer noch sehen können aber nicht mehr wollen, starten wir im oktober unsere live-offensive.
uns so werden wir songs über fliehende hasen, geworfene torten, vergessene revolutionen, offensichtliche korruption, hinterhältige nachbarn, starrende fische, abhängige konsumenten, abgrundtief böse machthaber (wirklich sehr böse), gierige monster (sehr gierige), abgeworfene bomben, glücklichmachende fernsteuerungen, verkaufte seelen, verrückte hunde, größenwahnsinnige wissenschafter, sachen die man nicht braucht, das englische wetter, bezahlte rechnungen, medikamente & spiele, viel zu große schlagzeilen, geheime geheimnisse, söhne von diktatoren, verwüstete hühnerställe, niedergetrampelte kräuter, wände die jeden tag einstürzen und wieder aufgebaut werden, billiges mehl, schnelles essen, explodierende apfelbäume, eingezäunte ameisen und gelangweilte herrscher in all ihrer ursprünglichen rohheit ihrer wahren bestimmung übergeben: der live-präsentation. dafür wurden sie gemacht.
diese woche: RELEASEWEEK! ab 25.9. gibt's es den brandneuen song 'AND WHEN I SPEAK' frisch als download - und garantiert ohne brickwall-limiter. in wieder-auflebender tradition kommt dazu bereits in den tagen davor der prolog zum song, hintergrundinfos und natürlich der in stein gemeißelte songtext.
weiters wurde unsere alt-ehrwürdige bandbeschreibung überarbeitet, die sagenumwobenen livedates gibt's hier. und immer aufpassen auf das deppenleerzeichen!
ja, die überraschung ist da. und zwar in keiner geringeren form als eines fetten 7 min jams! live und ungeschnitten, frei improvisiert.
OOOH, I WOULDN'T HAVE WANTED TO SLEEP THROUGH THAT JAM ist einer der gründe warum wir an manchen tagen vergessen, an den "eigentlichen" songs weiterzuarbeiten. NOISE CAPITAL auf das wesentlichste reduziert, auf die quintessenz der musik, ohne noten, ohne absprache. zu finden in all seiner pracht an dieser stelle ganz unten.
bereits anfang des jahres stellten wir COMBAT ins netz. nachdem der song wieder kurz von der internetseite verschwunden ist, haben wir uns in der zwischenzeit erlaubt ein bisschen feintuning zu betreiben. mittlerweile erstrahlt COMBAT in neuem, dreckigen glanz und drückt nun anständig gewaltig aus den boxen. ab genau jetzt ist die neue version online, auf dass sie ähnlich gut angenommen wird wie die ursprüngliche. der songtext steht eh schon online... moment... ja, steht online.
und in kürze werden wir uns erlauben, AND WHEN I SPEAK in die freiheit zu entlassen. wird im moment noch zu tode gemixt und hinreichend verunstaltet, auf dass er unseren ansprüchen gerecht werden möge.
ausserdem gibt's in den nächsten tagen noch eine kleine neuerung. eine überraschung sozusagen. überraschungen sind immer gut... diese hier zumindest. nun, wie man's nimmt.
'name a game', einer der dienstältesten songs der band, steht zum download bereit!
nachdem der prolog die hintergründe zur entstehung von 'name a game' aufgerollt hat und der zweite teil sich ausschliesslich mit dem thema des songtextes beschäftigt hat, folgt nun der songtext selbst. und zwar an dieser stelle.
um was geht es denn nun eigentlich in 'name a game' ? unsere welt ist ja an themen für lieder weiss gott nicht arm. und für diesen song wurde ein nach aussen schwieriges, nach innen aber überraschend simples thema aufgegriffen: jenes der gentechnik.
nun kann man von gentechnik halten was man will, es ist aber wie bei jeder neuen technik wichtig, sich mit einem gesunden maß an vorsicht der thematik zu nähern und zu versuchen, diese möglichst objektiv zu betrachten. von vornherein zu sagen 'alles ist bestens!' ist und bleibt einer der klassisch großen fehler in der menschheitsgeschichte. vor allem wenn dieser satz im zusammenhang mit den geschäftsinteressen eines großen konzerns steht. doch jetzt kommt das beste: genau DAS ist bei einer firma der fall, die in weiterer folge mit M bezeichnet wird.
die geschichte von M ist lang und umstritten. mittlerweile ein saatgutkonzern, war M auch maßgeblich an der entwicklung der ersten atombombe im rahmen des manhattan projekts beteiligt und während des vietnamskrieges ein wichtiger lieferant des kampfstoffs 'agent orange'. seit den späten 1990er jahren kaufte M saatgutfirmen überall auf der welt auf - eine denkbar wirkungsvolle methode um die anvisierte monopolstellung zu erreichen. seit den 1980er jahren erwarb M die patentrechte zahlreicher gentechnischer methoden - und die patentrechte auf bestimmte gensequenzen. eine perversion unserer zeit.
gentechnisch manipulierte pflanzen werden als rezept gegen den hunger der welt verkauft. menschen sollen von den gesteigerten landwirtschaftlichen erträgen profitieren können. doch die wahren hintergründe sind wohl andere.
M verkauft und vertreibt ein totalherbizid, welches auf fast alle pflanzenarten toxisch wirkt und so felder von unerwünschten kräutern u.ä. freihalten soll. praktischerweise werden - im set sozusagen - pflanzen angeboten, die gegen dieses gift resistent sind --- und deren patentrechte bei M liegen.
der sinn des ganzen ist folgender: bauern sollen das herbizid zusammen mit den pflanzen kaufen. anschliessen können sie - so der plan - das herbizid ohne größere bedenken und in geringeren mengen als andere pflanzengifte auf ihren feldern gegen unkraut einsetzen (die genmanipulierten pflanzen sind ja resistent). die folge ist die totale abhängigkeit des bauern von einem einzigen konzern. aus verschwiegenen gründen muss die dosierung des gifts über die jahre immer weiter erhöht werden, damit es seine wirkung nicht verliert. abhängigkeit galore!
dies alles zeigt nur einen winzigen teil von M. widerstand gibt es. ach ja: gentechnik kennt keine grenzen (im geographischen sinn). M ist skrupellos: LESEN!
ah ja... name a game... auf jeden fall einer der ältesten songs in unserem repertoire, auf das nötigste reduziert, trocken und brutal. ursprünglich - schon vor vielen jahren - in anderer fassung in der vorgängerband gespielt, allerdings mit anderer strophenmelodie und noch vor luhk's glorreichen zeiten als sänger. doch was macht man mit einem song, der einem spass macht, der 'funktioniert', den man in einer anderen band gespielt hat ? viele gute songs werden nach bandauflösungen einfach nie wieder gespielt und verschwinden im liederhimmel, wo sie dann ein gar nicht einsames dasein fristen müssen. und man hört diese lieder dann ganz einfach nie wieder. bei vielen songs mag das ja in ordnung sein, doch bei einigen wenigen rentiert es sich, sie weiter in der setlist zu halten, auch wenn inzwischen schon wieder viel neues songmaterial nachgekommen ist.
für uns ist 'name a game' einer dieser songs. seit wir ihn vor jahren das erste mal gespielt haben wurden teile ausgetauscht, umgearbeitet und gestrichen. die besten teile haben wir wie schon früher ins ausland verkauft und trotzdem nix damit verdient. und den ganzen rest haben wir ganz einfach aufgenommen. damit wir ihn auch für uns für alle zeiten archiviert haben. und damit wir - wenn wir ihn wieder mal live spielen wollen - eine vorlage haben, an der wir uns orientieren können. das erspart einem auch viele diskussionen, von wegen 'DEN teil haben wir sicher anders gespielt!'. aber was auch immer, das zumindest ist ja jetzt vom tisch. und am ende des tages zählt dann doch nur immer wieder das selbe.
Do, 12.06. 2008 --- Hintergrund
Fr, 13.06. 2008 --- Songtext
Sa, 14.06. 2008 --- NAME A GAME | frei zum Download!
heute wollen wir den grundstein legen für alles was da noch kommt. wir werden die nächsten wochen und monate die songs nur so rausknallen, und das in einer ganz anderen form als in der vergangenheit.
zum einen haben wir uns erlaubt, die qualität unserer mp3s rein kompressionstechnisch in die höhe zu schrauben. leute mit guten boxen werden es uns danken.
zum anderen wird jeder neue release in mehrere teile gesplittet. vor jedem song wird es einen prolog geben, der die hintergründe der songentstehung zum inhalt hat. ein paar tage darauf folgen hintergrundinformationen, die sich ausschließlich auf den songtext beziehen. dabei handelt es sicher aber nicht um eine erklärung, wie der text zu verstehen ist, sondern um die hintergründe und einflüsse, welche die entstehung des textes zur folge hatten.
einen tag vor dem release des eigentlichen songs gibt es dann denn eigentlichen songtext. als einstimmung. und einen tag später dann - endlich - der song, als feinstes mp3. so gut mp3 eben klingen kann.
oh ja es gab viel zu tun in den letzten wochen und wir waren sehr fleissig. aber man soll ja sein ganzes pulver nicht gleich verschiessen, und gerade das werden wir ganz sicher nicht tun. alles zu seiner zeit.
Name A Game Release!
Di, 10.06. 2008 --- Prolog Do, 12.06. 2008 --- Hintergrund Fr, 13.06. 2008 --- Songtext Sa, 14.06. 2008 --- NAME A GAME | frei zum Download!
oh wie schön werden die nächsten 4 tage in denen zumindest einer von uns in den keller ziehen wird um 4 tage später zufrieden auf die fertigstellung der neuesten werke zurückblicken zu können.
und ja: in zeiten in denen jeder von mp3s redet und dabei meist gnädig über die mindere soundqualität hinwegsieht arbeitet NC weiter mit aller nötigen geduld an einer cd.
vor nicht allzu langer zeit standen wir vor der wahl, uns entweder in ein studio einzumieten um dort neue songs aufzunehmen, oder aber alles in die eigenen hände zu nehmen und in eigenregie aufzunehmen. die wahl fiel auf letzteres - eine entscheidung, die schnell getroffen wurde und die sich für uns mittlerweile als die einzig richtige herausstellte. und mit 'these be your gods' gibt es den ersten versuch, das erste resultat dieser entscheidung bereits seit einiger zeit zu hören. die reaktionen auf diesen ersten song haben uns überrascht und unsere erwartungen spielend übertroffen. was allerdings auch nicht schwer ist.
auf jeden fall hat es uns ermutigt genau da weiterzumachen, wo wir nach 'these be your gods' aufgehört haben: weiter aufnehmen. 'start over again' war der zweite song, der allerdings - das kann man rückblickend sagen - nicht unseren ansprüchen gerecht wurde und auch deshalb in unserer downloadabteilung im moment nicht mehr zu finden ist. das geht noch besser. der kommt wieder.
in weiterer folge haben wir unter zuhilfenahme von sieben bankkrediten weiter expandiert, haben einen eigenen mischraum eingerichtet und sogar mal ein buch gelesen um rauszufinden, was denn die knöpfe auf unserem mischpult bedeuten. selbst die mischregler zu bedienen bedeutet natürlich auch ungleich mehr arbeit als in ein studio zu gehen, doch der wichtigste vorteil für uns lässt sich mit 13 zeichen zusammenfassen: kein zeitdruck (mit leerzeichen 14 zeichen, natürlich).
und es läuft im moment wirklich alles rund. unser repertoire an songs, aus denen wir wieder jedesmal aufs neue ein paar lieder für die aufnahmen auswählen müssen, ist mittlerweile zu unüberschaubaren dimensionen angewachsen. auch die lagerhalle, in der wir unsere songtexte lagern, muss in den nächsten wochen aus kostengründen in den osten verlagert werden.
der nächste song heißt 'oh this is treason' und wird in kürze erscheinen. hier.
NC
mit riesenschritten nähert sich die fertigstellung der neuen homepage. nein, keine angst, wer diese seite mochte, der wird die neue wohl lieben. vieles wird neu, vieles wird anders, aber alles wird vertraut bleiben. lange haben wir überlegt, was man denn besser machen könnte.
wochenlang haben wir mit unserem fan diskutiert und schließlich die idee verworfen, die neue seite ganz in rosa zu halten.
tagelang haben wir versucht, die neue seite auf giftgrün umzustellen, um dann auf unseren konzerten spezialbrillen verteilen zu können mit denen man dann auch tatsächlich was erkennen können würde. wir hatten aber letztendlich kein geld für spezialbrillen und diese zu verkaufen wär ja dann wohl auch nicht der weisheit letzter schluss gewesen.
stundenlang haben wir geredet, die neue seite doch per hand auf ein blatt papier zu schreiben und diesen dann bei bedarf jedem interessierten unter die nase zu halten und den newsletter auf dem postweg unseren fans nach hause zu schicken. doch damit hätten wir uns selbst vollends ins abseits manövriert, denn unsere mitteilungen wären aufgrund von eklatanter unleserlichkeit im nirvana untergegangen. unsere handschriften sind hässlich - und wenn nicht, dann sind sie nicht von uns.
so mussten wir uns wieder einmal der digitalen medien bedienen um ein gustiöses auftreten zu kreieren.
ja, die zeiten sind hart, aber die musik ist härter.
nc
heute ist es schön, man kann draussen sitzen und bier ist in aktion, deshalb nur kurz unser fahrplan für die nächsten 2 wochen: 3 songs grundspuren aufnehmen; neue gitarrensaiten; neue homepage; irgendwas gutes tun; vielleicht bassisten rausschmeissen; songs von davor eigentlich fertig; ausführliche news für neue seite schreibm; livedates gebündelt updaten;
es schrieb, diesmal kurz: nc
die letzte probe war wie immer sehr aufschlussreich.
erwähnenswert ist beispielsweise, dass hofer die letzten tage und wochen nicht im stande war seinen neuen mischraum (wir berichteten) zu verlassen. viel schlimmer noch: er wollte gar nicht! dass er nicht verhungert oder aus biermangel verdurstet (ein besonders grauenvoller tod) ist, ist lediglich der barmherzigkeit seiner freundin zu verdanken, die ihn bereitwillig in seinem wahn unterstützt indem sie ihm (flache) essensreste unter der tür zusteckt.
(der schreiber entschuldigt sich für die beiden aufeinanderfolgenden 'ist' im vorigen satz, für eine wohlklingendere satztstellung fehlt uns einfach das geld. kursive entschuldigungssätze gibts günstiger.)
an jenem tag der probe war hofer allerdings da. hofers anwesenheit wird von luhk und ranzi gemeinhin als heimtückische provokation interpretiert und als solche zuerst mit psychischer, später mit physischer gewalt bestraft. danach das übliche: begleitet von zahlreichen schreien und zugefügten wunden wurde noise capital zum wiederholten male aufgelöst und wieder neu gegründet, wurden bestehende mitglieder aus der band geworfen und neue mitglieder ohne deren wissen aufgenommen (unter anderem ein busfahrer, ein imbissstandbesitzer, vier straßenkehrer, ein metzger, zwölf stripteasetänzerinnen), wurden instrumente des jeweils anderen zuerst zerkratzt, dann verbrannt, teilweise auch angebissen und schliesslich war dann doch wieder alles vorbei.
letztendlich kam dabei raus: eine tolle songidee und die erkenntnis, dass die nächsten aufnahmen ein ganzes stück besser werden werden. olé!
vor nunmehr 2 tagen haben wir pilotspuren zu 4 neuen songs aufgenommen, die in den letzten 8 wochen von 16 songschreibern in 32-stunden-wochen komponiert worden waren. das ganze hat uns diesmal 64 euro gekostet, gute komponisten haben eben ihren preis. und während ranzi seinen wohlverdienten 128-tage-urlaub antritt und hofer die letzten 256 stunden durchgehend in seinem neuen mischraum verbracht hat, stellt sich luhk auf die aufnahme seiner 512 gesangstakes ein, die er ohne zweifel für diese masse an neuem, rohen material brauchen wird.
nun sind ja pilotspuren nicht etwa fussabdrücke in der luft, sondern genau die aufnahmen von songs nach deren mehrtägiger anhörung entschieden wird ob es sich lohnt das ganze noch zu verfeinern und - jetzt lehnen wir uns sehr weit aus dem fenster - professioneller klingen zu lassen. umgekehrt werden lieder, die nicht so gut klingen wie erhofft, auf cd gebrannt um diese dann mit physischer gewalt in den müll zu werfen. da unser mülleimer mittlerweile aber sehr voll ist werden die 4 vorgestern aufgenommenen songs wohl allesamt ihren weg ins studio finden und im rahmen einer intensiven aufnahmesession veredelt.
an dieser stelle soll auch gesagt werden, was gesagt werden muss: danke an alle für die zahlreichen downloads unseres neuesten machwerks 'combat'! so läuft der motor weiter...ja,äh....... danke!
freut sich: nc
zu unserer eigenen überraschung existieren mittlerweile beinahe 300 mitschnitte von noise capital. 300 grösstenteils im proberaum aufgenommene verunstaltungen dessen, was weithin als musik bekannt ist. die qualität der lieder schwankt dabei zwischen "das hat schon was" und "ähhh... ich muss mal weg" oder aber "wenn ich das im radio höre schalte ich nach 5 sekunden aus" und "das muss reichen. den rest lösen wir digital" - je nachdem wen man fragt.
diese relikte vergangener untaten und versuchter öffentlichkeitsbelästigung liegen gut verstaut in den tiefen einer festen platte vergraben, aus gründen der eigenen belustigung und der dokumentation des unaufhaltsam voranschreitenden rückschritts nicht gelöscht.
als vor kurzem aber ein unbekannter archäologe, der ganz offensichtlich zuviel zeit hatte, an uns herantrat und uns mitteilte, dass er in der untersten schublade einer alten komode, welche er auf einer müllkippe direkt am finnischen meerbusen zwar schon vor jahren gesehen aber erst vor kurzem über ein onlineportal ersteigert hatte (€ 1,- plus versandkosten), dass er in eben dieser bestimmten untersten schublade einen zettel gefunden hatte, der als stumme beweise von aus hass resultierenden misshandlungen zahlreiche spuren von verbrennungen aufwies. der zettel wurde uns zugeschickt, anonym, diskret. toll. denn was da drauf war, hätten wir uns nie erwartet und so auch nicht gewollt: myriaden von alten noise-capital-newseinträgen, die zwei ereignisreiche jahre weit zurückreichen und die ganze dramatik & brutalität der entstehungsgeschichte dieser kapelle auf den punkt bringen: ranzi.
uns so wird in nächster zeit auf dieser seite aber an anderer stelle die komplette, wenig unterhaltsame und vollkommen unnötige chronologie noise capitals veröffentlicht. nach und nach. ungeschnitten und in all ihrer wunderschönen grausamen vollständigkeit.
ausserdem in diesem theater: diese woche - genauer gesagt heute - beginnen die vorbereitungen für die aufnahme unserer drei nächsten songs... und wir sind wirklich wirklich wirklich überzeugt, dass wir in zukunft schneller und besser arbeiten können als in der vergangenheit. für was haben wir hofer denn sonst um scheissviel geld einen eigenen mischraum (mistraum) eingerichtet ?
fragt sich: nc
toll, es hat sich was getan. seit unserem letzten update (als wir in einem anfall von grössenwahn gleich zwei neue songs für dezember angekündigt hatten) wurde so ein nettes, kleines gesetz still und heimlich beschlossen, das jedem bürger das berechtigte gefühl gibt unter permanenter beobachtung zu stehen. im internet wohlgemerkt. der eigentlich zu erwartende aufschrei ist ausgeblieben. aber gottseidank hat ja niemand etwas zu verbergen, und somit gehen tiefgreifende überwachungsmassnahmen bis weit in den privaten bereich hinein mittlerweile ganz unkompliziert, legal und ohne richterlichen beschluss über die bühne. einfach so. bei jedem.
*noisecapitalschautsichkurzumundfährtfolgendermassenfort*
während also immer mehr menschen immer mehr von sich freiwillig und unfreiwillig preisgeben macht 'noise capital' genau das nicht sondern was anderes. nämlich: einen neuen song. der jetzt auch fertig ist.
COMBAT klingt so, wie er heisst, mit einem refrain, der vielleicht keiner ist.
und irgendwie passt der song auch recht gut zu den einleitenden worten dieses eintrags.
und wie gehts weiter? schneller. wie schon angekündigt wurden weitere noise capital aussenposten gebaut, sodass zügiges 'arbeiten' ohne weiteres möglich sein sollte. und sobald wir wieder eine vernünftige internetleitung haben gibts noch ein paar neue sachen, wie zB den fast schon vergessenen 'overflow'. und falls es dann mal wieder ein paar wochen kein update hier geben sollte, so ist das lediglich ein zeichen dass wir wieder mal zuviele songs auf einmal gemacht haben und wieder mit nix nachkommen.
die nächste studio-nummer wird gerade diskutiert, aber so wie's ausschaut wird's diesmal ein bisschen ruhiger. zur schonung.
nc
[...ENDE...]
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